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Die NÖN berichtet über Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause, sondern im Dienst verbringen.
Die NÖN berichtet über Menschen, die Weihnachten nicht zu Hause, sondern im Dienst verbringen.

GUTBETREUT.AT in der Weihnachtszeit

noen.at: Wenn an Weihnachten die Arbeit ruft, und nicht die Familie

noen.at, 23. Dezember 2025

Vielen Dank an Herwig Mohsburger und die NÖN Redaktion für diesen spannenden Artikel in der Weihnachtszeit!

Es ist nicht immer selbstverständlich, dass man am 24. Dezember im Kreise der Familie das Weihnachtsfest feiert. In vielen Jobs ist das nicht möglich. Die NÖN hat sich umgehört, wie Betroffene damit umgehen. Unter anderem betrifft dies auch einige 24-Stunden-BetreuerInnen von GUTBETREUT.AT:

Mehr als 14 Tage und auch über die Weihnachtsfeiertage von ihrer Familie getrennt ist 24-Stunden-Betreuerin Vlasta Marisova. Im Auftrag der Korneuburger Agentur Gutbetreut.at lebt sie in dieser Zeit bei ihrer Klientin Margret in Korneuburg. Vlasta hat drei Kinder, die jüngsten sind 15 und 17 Jahre alt. Verständnis dafür, dass ihre Mutter über Weihnachten nicht da ist, haben sie alle. „Es ist aber schon traurig“, erzählt sie.

Die Weihnachtsfeier daheim in der Hohen Tatra fällt aber nicht aus, im Gegenteil. „Wir feiern immer schon eine Woche vorher“, sagt die 55-Jährige. Und da der 6. Jänner für die Orthodoxen ein hoher Feiertag ist, feiert Vlastas Familie gleich mit. Bei ihrer Klientin hat sie schon einen kleinen Baum aufgeputzt und Kekse gebacken. Voraussichtlich werden die beiden auch gemeinsam die Mette besuchen. Und natürlich wird auch Gutes gekocht: Vlasta schwärmt von Krautsuppe, Sauerrahmsuppe und – ganz typisch slowakisch – Erdäpfelsalat mit Mayonnaise.

Bei ihrer derzeitigen Klientin fühlt sie sich sehr wohl und hofft, dass dies auch lange so bleibt. Ein ganz wichtiger Programmpunkt am Weihnachtstag steht fest: „Mit meinen Kindern lang telefonieren!“

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